Ein Blick aus dem Fenster – 2 –

Hallo Natur-Fan’s! „Ein Blick aus dem Fenster“ beschreibt kurz den Zustand unseres Hausgartens. Warum schreibe ich darüber? Ad 1 ist es mir wichtig, was sich da draussen entwickelt, und ad 2 denken andere „Gärtner“ mal darüber nach, was Sinn macht.

Da sind etwa 14 qm an der Strasse, die eine verwirrte Hand total überdüngt hat. Der Rollrasen ist ungemäht durchgedreht und auf eine Höhe von 1,85 m herangewachsen. Diese Fläche wirkt exotisch, und Passanten bleiben verwundert stehen. Ich übrigens auch.

Daneben blühen diverse Wildblumen, weil das Gras es noch nicht dorthin geschafft hat. Bemerkenswert: Es wurde ein Stieglitz gesichtet. Er sass mit seinen vollen 12 Gramm Körpergewicht auf einem Blütenstengel. Wahrlich eine Rarität.

Dahinter kommen ca. 100 qm Wildwiese. Hier steht einem Leuchtturm gleich eine dieser bösartigen Disteln in stattlicher Höhe von 150 cm und einem leuchtend-gelben Blütenbouquet. Unmöglich, sie zu fällen. Vielleicht kriehgt sie nächstes Jahr Kinder! Ansonsten wuchert dort eine Gemeinheit, die zu beseitigen sich eine Reihe von Fachkräften im Netz umtut. Nur der NABU plädiert für den Gemeinen Hornklee, weil er, der Hornklee, den Insekten reichlich Nektar anbietet. Und die sind wieder da.

Kurz gesagt: Unsere re-naturierte Insel funktioniert, und ist sowas von pflegeleicht! Aber irgendwer muss nun für Regen sorgen. Oder soll ich das auch noch übernehmen?