Geplauder über ein Tabu

Man sagt, das Sterben beginne mit der Geburt. Dieser Prozess, das Leben kann Jahrzehnte laufen. Die Prozessdauer bemisst sich in Schicksalen. Diese sind nicht in Menschenzeit umrechenbar. Der Prozess verläuft progressiv. (Je älter, desto schneller.) Pflege verlängert die Prozessdauer. Dennoch entstehen zunehmend Schäden. Bei grossem Schaden schaltet die Zentrale ab. (Oder sie wird per Externem …

Zen

Zen-Meister Ikkyū Sōjun  zu einem verzweifelten Schüler: „Ich würde gerne irgend etwas anbieten, um Dir zu helfen, aber im Zen haben wir überhaupt nichts.“   Im Zen-Buddhismus übt man die Aufgabe des selbstbezogenen Denkens und des Selbst durch Meditation. „Den Weg zu studieren heißt sich selbst zu studieren, sich selbst zu studieren heißt sich selbst …

So ist das Leben

So ist das Leben, sagte der Clown  mit Tränen in den Augen, und malte sich ein Lächeln ins Gesicht.

Mein Messie-Syndrom

Heptagon. Soeben ist dieses Wort in meinem Gehirn aufgetaucht, und ich weiss nicht, wieso. Ich kenne den Begriff, das …..gon weist auf die Geometrie hin, aber wieviele Ecken hat das Ding nun? Ich lese dazu ein kurzes Wiki, und bin informiert. Unverzüglich lege ich diese Info beiseite, denn ich kann sie nicht verwenden. Was sollte …

Ich weiss …..

Wir alle benutzen unbedacht Klischees. Wir denken schablonenhaft. Wie kommt’s? Da sind die Medien, die bewusst, aber auch unbewusst Klischees vermitteln. Und da sind wir, begierig, Informationen aufzunehmen und zu begreifen, wie unsere Welt funktioniert. Klischees sind leicht zu verstehen, sie haften gut im Gedächtnis, gelten als Wissen, ein grandioser Irrtum, und so wird man …

Fliessendes

Wasser verrinnt im Sand. Die Zeit verrinnt in der Vergangenheit. Nicht Genutztes bedeutet Verlust.   Zeit und Wasser sind im Zusammenwirken zerstörende Elemente, sie beenden Leben.   Dennoch sind sie unsere Begleiter. Wir brauchen sie, nutzen sie und und wir lieben sie.

Pestalozzi

Johann Heinrich Pestalozzi war ein Schweizer Pädagoge. Philanthrop, Schul- und Sozialreformer, Philosoph sowie Politiker (1746 - 1827)Wikipedia Die Wohltätigkeit ist das Ersäufen des Rechts im Mistloch der Gnade.   Die Spekulation der Bedürftigen auf die Gnade Einzelner ist deren Plan B, und notwendig, wenn Plan A, die öffentliche Wohlfahrt eines Sozialstaats versagt hat.