Am Meer

Dunkel und schwer fliessend
suchen die Wellen ein Ufer,
um an Land zu gleiten
und im Sand zu ruhen.
 
Das Licht der Abendsonne
zaubert die Erinnerungen des Tages
als glühende Mahnung in die See,
bis die Dunkelheit alle Feuer löscht.
 
Menschen erstarren
in solch magischen Momenten.
Aber das Meer verführt,
und täuscht die Sinne.
 
Auch dieser Nacht folgt ein Tag.
Die See bietet ein friedvolles Bild,
lädt ein, sie zu besuchen,
und des Menschen Unrat zu geniessen.

Kotzübel


Wie anderswo bereits erzählt, fliessen jährlich 33 Milliarden oiros
deutschen Steuergelds in die Kasse der EU.
Das ist Geld, welches wir dringend für Infrastruktur
und Armutsbekämpfung benötigen.
 
Faschistische Regierungen wie Polen und Ungarn
kassieren daraus 8,6 bzw. 3,1 Milliarden.
Offenbar findet man das ganz in Ordnung.
Ich nicht.
 
Nun droht in GB die Brexitpartei zu dominieren.
Die Briten gehen zur Wahl und schicken uns
EU-Gegner in das EU-Parlament.
Man schluckt Gift und erwartet ein angenehmes
Leben.
Offenbar stört das niemand.
Mich schon.

Glück

Wir erleben Glück auf verschiedene Weise.
Da ist der glückliche Zufall, und da ist das
sorgenfreie Leben, das wir nicht als Glück
wahrnehmen. Da ist die Liebe, und anderes
mehr. Und da ist die dunkle Seite des Lebens.
Nur dort kann das Glück als solches erstrahlen.
 
Diese dunkle Seite erstreckt sich über jenen
Teil unserer Welt, den wir tatsächlich
wahrnehmen. Dort bauen wir unsere Inseln,
die Inseln der „Glückseligen“, ein Terrain,
das es zu verbessern und zu verteidigen gilt.
 
Die Kommunikation und die Interaktion
mit der dunklen Seite ist immer sehr
auf den eigenen Nutzen ausgerichtet,
und mit anderen Inseln am liebsten bei
deutlicher Kompatibilität.
 
Unsere Inseln treiben nicht ziellos auf
einem dunklen Ozean, Wir verfügen über
Antriebe, die wir Emotionen nennen.
Die stärkste Maschine ist der Egoismus,
jener Urtrieb, der jede Zelle unseres
Körpers zu beherrschen scheint, und den wir
nur mühsam zu zügeln vermögen.
 
J. M. Simmel widersprach mir mit seinem
Roman „Niemand ist eine Insel“. Er hat
nicht zu Ende gedacht und gefühlt.
Jeder ist eine Insel, und jeder wird unbewusst
den Zusammenschluss zu Verbänden, etwa
als Familienverband suchen, Freunde an
Bord holen,  und was sonst auch immer,
um seinem Glück Substanz zu geben.
 
Die Inseln sind immateriell und werden als
solche nicht wahrgenommen, bzw. erst dann,
wenn Grenzkonflikte entstanden sind.
Drängen sie in das Bewusstsein, entwickelt
sich also ein Insel-Denken, so hat man
Konfliktpotential gezeugt und Risiken geboren.
 
Wollen wir verbessern? Ja!
Können wir verbessern? Nein!
Die menschliche Natur bleibt brutal egoistisch,
gleich, wie gut diese Schwäche verdrängt wird,
und weil man sie als Stärke empfindet.
Somit bleibt alles, wie es ist, wie es sich in
Jahrtausenden entwickelt hat, und weil
es von allem Schlechten das Beste ist.
 

SNAFU (2)

Ich kann es mir nicht verkneifen:
 
Wesentliche Teile des politischen und
wirtschaftlichen Handelns sind amoralisch
bis kriminell.
Dort arbeitet man in Netzen.
Beispiel:
Die Verbindung zwischen Politik und
Wirtschaft durch den Lobbyismus.
 
Die Vernetzung ist nicht homogen.
Ein Netz arbeitet mit einem oder gegen
ein anderes Netz.
Dabei gewinnt man heute, und man verliert morgen.
Man arbeitet – Gottlob – suboptimal.
 
Radikale Superreiche arbeiten daran, ein
System zu bauen, das – in ihrem Sinne,
d. h. zu ihrem Nutzen – optimal funktioniert.
 
Lies nach, z. B. über die Bilderberger.
Hier  gilt die Denkweise: „L’etat c’est moi!“

SNAFU (1)

wiki

SNAFU: Akronym für „Situation normal, all fucked up“ – ….. alles im Arsch. (US-Army)

Beispiel: Deutsche Volksvertreter kassieren
neben ihrem normalen Einkommen
Funktionszulagen. Dies geschieht,
obwohl das Bundesverfassungsgericht
diese Praxis verurteilte, sie rechtswidrig und gar
verfassungswidrig nennt.
Unsere Volksvertreter setzen ihre Geldgier
über die Verfassung.
 
Was lernen wir daraus?
Das Beispiel weist deutlich auf ein
unvorstellbares Ausmass moralischen Zerfalls
in der Realpolitik.
Die Wirklichkeit gleicht einem Eisberg.
1/8 ist sichtbar.
7/8 bleiben verborgen.

Ich sehe globalisierte Unmoral, wo immer ich hinblicke.
 
Und jetzt Abmarsch! Geh wählen,
Du Leuchte der Menschheit!

These: Gesundheit

Ich bin vermessen genug für die Behauptung,
über einen reichen Erfahrungsschatz zur
Problematik „Gesundheit“ zu verfügen.
Deshalb, und einem nicht statistikfähigen
Panel selbst beobachteter Fälle zum Trotz
glaube ich, dass der Mensch,
hier das deutsche Ideal eines Bürgers,
Max Mustermann mit Namen,
zu lange lebt.
 
Psyche wie Physis verschleissen mit
zunehmendem Alter.
Faktoren aus Medizin und Technik
wirken lebenserhaltend, während der Körper
beginnt, zu zerfallen.
 
Der Mensch hat seine eigene Evolution
links und rechts überholt.
Simpel gesagt:
Der Körper ist für ca. 65 Jahre gebaut,
er soll aber 95 Jahre funktionieren.
Koste es, was es wolle.
 
Oder auch:
Ein Segen für das Individuum,
aber ein Fluch für die Gesellschaft.
 
Und:
Mit dieser Fehlentwicklung wird
verdammt viel Geld verdient.