Ein Narr grübelt

Die Zukunft ist schon ein seltsames Ding.
Immateriell. Also nichts zum Greifen.
Und eigentlich auch nichts zum Begreifen.
Sie ist Teil der Zeit.
Wie die Vergangenheit.
Mehr nicht.
 
Wir warten, was die Zukunft bringt.
Und wir glauben, sie kommt,
näher und näher.
Und just in dem Moment,
der uns die Zukunft offenbart,
mutiert sie zur Gegenwart.
 
Spassig, nicht wahr?
Es bleibt nicht verborgen, dass
ganz weit vorne sich längst eine
neue Zukunft entwickelt hat.
 
Schluss mit Wortklauberei
und pseudo-philosophischem
Unsinn.
Da sind die Zeit, und das Ereignis,
wie z. B. ein Geburtstag.
Das ist wie ein gigantisches Karussell
bestückt mit den üblichen Figuren,
und diese rauschen an uns vorbei,
und wir wissen,
dass sie wiederkommen werden,
oder erledigt und Erinnerung sind.
 
Die Zeit, eine endlose Schleife,
vielleicht ein Kreis,
an dessen Oberfläche
Leben stattfindet.
Entsteht, blüht auf und vergeht.
So unser Leben – wie das
vergangener und künftiger
Generationen.
 
Mehr ist nicht.