Eine kriminelle Clique

Die Rede des US-Vizepräsidenten Mike Pence
in Westpoint wird in DE – wen wundert es –
wieder einmal unvollständig, also falsch
wiedergegeben. Dafür gibt es einen guten
Grund. Pence zählte die möglichen
„battle fields“ auf, und siehe da: Auch
Mitteleuropa wurde als Terrain für einen
heissen Krieg genannt. Neu ist das nicht.
Schon zu Zeiten des „Kalten Kriegs“ hatte
man in den USA damit spekuliert, falls
es gegen den „Iwan“ geht.
 
Es widerstrebt mir, meine Kritik gegen
die USA zu richten. Nicht die Amerikaner
terrorisieren nun die Welt, sondern
die Clique um Trump. Ich nenne sie hier
hilfsweise „die Gang“.
Trump gehört nur pro forma dazu.
Der Mann ist psychisch krank,
und man missbraucht ihn als nützlichen Idioten.
 
Diese Gang operiert geschickt.
Kriege anzetteln ist eine bewährte Methode,
um die eigenen Bürger vom ökonomischen
und sozialen Zerfall des Landes abzulenken.
 
Die Westpoint-Drohung von Pence soll
die Natostaaten aufwecken, damit mehr
Geld fliesst. Die Rüstungsmilliarden
sieht man natürlich in den Kassen der
US-Rüstungsindustrie. Und das schafft
Arbeitsplätze usw.
 
Pence zählte seine Vorstellung künftiger
Battle fields auf, und nannte eines  n i c h t.
Den Iran nämlich.
Es ist zu vermuten, dass sein Theaterdonner
nur den Zweck hatte, den geplanten Krieg
gegen das Mullah-Regime in Persien
zu verschleiern, um Störungen zu
vermeiden.
Und ein Krieg gegen den Iran hat natürlich
nichts mit dem Terrorismus der
Revolutionsgarden zu tun. Man will sich
nur die letzten ergiebigen Öl- und Gasfelder
unter den Nagel reissen.
 
Und die Gang weiss: Wer über die letzten
fossilen Energieträger verfügt, hat die Macht
über die Welt in Händen.
 
Unsere Möchtegerne-Politiker haben
einfach den Schuss nicht gehört.
Deshalb stehen wir mit der Versorgung
durch nachhaltige Energiequellen
immer noch am Anfang.
Wir werden das Diktat dieser US-Gang
ertragen müssen.
 
Bleibt zu hoffen, dass die Nord stream-Pipelines
bald in Betrieb genommen werden.
Dann können uns zur Abwechslung die Russen
erpressen! Das bringt Farbe ins Spiel!
 

Zum Beispiel Olivenbäume

Alles Leben stirbt. So will es die Natur, und
so ist es wohl richtig.
Alles Lebende folgt seiner Bestimmung.
Das tut der Mensch, und das tut der Baum.
Doch der Baum ist dem Menschen
überlegen. Er überdauert einige
Jahrhunderte und wird – ein Methusalem
unter seinesgleichen – von seiner
Menschenfamilie verehrt.

So können 20 Menschen-Generationen
kommen und gehen, und der Baum
dient allen mit seinen Früchten. Doch
mit zunehmendem Alter verliert seine
Fruchtbarkeit die Kraft, und er ist auf
die Duldung seiner Familie angewiesen.

Im Laufe seines Lebens hat der Baum
vielen Neugeborenen Schatten gespendet
und sie als alte Menschen vor der Sonne
geschützt. In hohem Alter von 600
bis 800 Jahren wird kein Mensch es
wagen, einem solchen Begleiter Schaden
zuzufügen.

Und doch geschieht es. Der Alte stirbt.
Und so steht er wie in Stein verwandelt
an seinem Platz und mahnt die
Lebenden:
Mensch, nutze Deine Zeit!
Ewig ist nur der Tod!

Ein Lehrstück

Friedrich Rückert war ein Dichter und Sprachgenie;
er beschäftigte sich mit 40 Sprachen,
und dies auch als Übersetzer.
Im Jahr 1834 starben zwei seiner Kinder. Deshalb
schrieb er eine Vielzahl von Kindertotenliedern.
 
Der Komponist Gustav Mahler hatte den Tod von sechs
seiner 11 Geschwister zu beklagen. In 1901 bis 1904
komponierte er seine Kindertotenlieder
nach Rückerts Texten.
 
Nun könntest Du denken, der Schreiberling hätte
echt was drauf – Blödsinn.
Man liest sich in 70 Lebensjahren eine Menge
Allgemeinwissen zusammen, und man schleppt
damit 90% Müll im Hirn herum, wartet darauf,
es irgendwann auszupacken und damit zu
beeindrucken. Man fühlt sich gut, steht auf,
und die Rückenschmerzen radieren jedes
Hochgefühl sofort  aus.
Das ist wahrlich nicht prickelnd.
Und nochmal: Es ist nur Wissen.
Es ist kein Beweis von Intelligenz.
 
Vor Jahren habe ich im Netz einen IQ-Test gemacht.
Dabei  hatte ich 118 Punkte gesammelt.
Unzufrieden wiederholte ich nach einer Woche,
um an die 130 ranzukommen.
Das Resultat ernüchterte: IQ = 89!
 
Über Sinn oder Unsinn der IQ-Tests möge sich
jeder Interessierte selbst eine Meinung bilden.
Ich habe dazugelernt.
Ich habe gelernt zu unterscheiden zwischen
emotionaler, sozialer, ästhetischer und praktischer
Intelligenz,
und dass man zu dumm sein kann, einen Nagel
in ein Brett zu schlagen, aber mit ausgeprägter
sozialer Intelligenz ein Hauptgewinn
für die Gesellschaft.
 
Ein Beispiel zum Nachdenken:
 
In einem Unternehmen hat ein polnischer Zeitarbeiter
mit Hilfe eines Kartons und einem Besenstil
genial einfach ein schwieriges Problem gelöst.
Und 5 Fachleute schauten zu und staunten
Bauklötze.
 
Quintessenz:
 
Man sollte beim Urteilen über Menschen
sehr, sehr vorsichtig sein.
 

Quer argumentiert

Budapest – Parlament

Nicht mehr zu deuten weiß ich der Winde Stand,
Denn bald von dorther wälzt sich die Wog‘ heran,
   Und bald von dort, und wir inmitten
  Treiben dahin, wie das Schiff uns fortreißt
(Alkaios 630 – 580 v. Chr.)
 

Eine schöne Metapher, die Alkaios im ägyptischen
Exil schrieb, nachdem er sich mit der Obrigkeit
seiner Heimat Lesbos angelegt hatte.
 
Zweifelsohne fühlt der Mensch unserer Zeit
die gleiche Verunsicherung, wenn er
mutig über die global vernetzte Politik
nachdenkt.
 
Jean-Jacques Rousseau (1712 – 1778), Genfer Schriftsteller
und Philosoph formulierte weniger poetisch:
 
Nichts ist gefährlicher als der Einfluß der Privatinteressen
auf die öffentlichen Angelegenheiten; und der Mißbrauch
der Gesetze von Seiten der Regierung ist ein geringeres Übel
als die Verderbtheit des Gesetzgebers, welche die
unausbleibliche Folge einer Berücksichtigung
der Privatabsichten ist.
 
 Wolfgang (WoKo) Kownatka (*1938), ein Aphoristiker
meint milde gestimmt dazu:
 
Unsere Politik krankt derzeit nicht an fehlenden
Worten, sondern an einem Mangel
zukunftsorientierter Entscheidungen
und entsprechendem Handeln.
 
Und dann kommt Frau Süssmuth (CDU) daher und
referiert:
 
Politik ähnelt der Arbeit in der Familie:
Es wird viel erwartet, wenig anerkannt
und das meiste bleibt unsichtbar.
 
Think positive!, sagt Henry Schaffner (*1949),
ein Kleinunternehmer, und
 
Lieber ein wahrhaftiger, demokratischer Sozialist,
als ein mangelhafter, sozialistischer Demokrat.
 
In toto Kurt Tucholsky (Freitod 1935):
 
Entspanne dich.
Laß das Steuer los.
Trudele durch die Welt.
Sie ist so schön: gib dich ihr hin,
und sie wird sich dir geben.

Aus meinem Tagebuch

Lasse mich! Lasse mich fliegen!
Es sind die Sinne, die mich treiben.
Befreit von Erdenschwere
ordnen sich die Gedanken
zu einem unbekannten Bild,
das Leben zeigt,
wie ich es kannte.
Bewegte Bilder verführen
in verschwenderischen Farben,
bieten an, greife zu, mein Freund!
Ich betrachte meine Hände,
sie zittern und zucken,
sie greifen dies und das,
und endlich ins Leere –
ich erschrecke.
Nein, ich fliege nicht.
Ich stehe nur wieder einmal
im Supermarkt an der Kasse
und soll bezahlen für Dinge,
die ich nicht benötige,
und die zudem dick machen.
Ich fliege nicht.
Bin längst abgestürzt.

Trivia: Nachtgedicht

Tatsächlich habe ich nicht gedacht,
dass nichts geschieht in dieser Nacht.
Sie ist – Gott weiss warum – trinkfest,
und mir gab Single Malt den Rest.
 
Wie’s scheint, hat sie mich heimgebracht,
sitzt morgens bei Kaffee, und lacht.
Hätt‘ ich ein wenig nachgedacht,
wär‘ was geschehn in dieser Nacht.

Der Mensch als Objekt – ein Klischée

Da ist ein junger Mensch, der sich Übles geleistet hat.
Man schaut sich die Randbedingungen an und
stellt fest:
 
Der Vater ist nicht präsent, die Mutter ist also
allein erziehend und für die Finanzen voll
verantwortlich; sie hat einen Fulltime-Job.
 
Ihr Kind ist also tagsüber an 5 Tagen
pro Woche zunächst sich selbst überlassen,
und zunehmend in einem nicht
wahrgenommenen Prozess der Strasse.
 
In einer dörflichen Gemeinschaft, wo jeder
jeden kennt, ist das Risiko einer Fehlentwicklung
bei Heranwachsenden überschaubar.
Es wirkt eine Hemmschwelle.
 
In einer Großstadt entfällt diese Beschränkung.
Es wirken die Gesetze der Strasse direkt und
in vollem Umfang. Es können Rauschmittel
oder die Kriminalität das Handeln junger
Menschen dominieren und ihre Zukunft
bestimmen.
 
Verläuft die Karriere derart negativ,
so wird die Erziehungsberechtigte verzweifelt
fragen, was sie falsch gemacht hat.
 
Die richtige Antwort: NICHTS !
Versagt hat das Gesellschaftssystem, das
Alleinerziehende zwecks Broterwerb an
einen Job bindet, statt an das Wertvolle,
ihre Kinder.
 

Am Lagerfeuer

Es ist Nacht. Neumond, sagt der Mondkalender.
Neumond im Sternzeichen Krebs, und das
Licht der Sterne ist kraftlos. Die Finsternis
ist perfekt – so perfekt wie mein Lagerfeuer.
Hier knistern unter extremer Hitze
Holzscheite von besonderer Güte, lang
brennendes Hartholz aus einer Buche,
 für mehrfach positive Effekte bekannt
und geschätzt.
Für Romantiker hat dieses Holz
Besonderes zu bieten. Es lässt
glühende Funken aufsteigen und
in die offene Flamme zurückfallen.
Man sitzt still daneben, und unversehens
fühlt sich die Phantasie angesprochen.
Feen treiben ein Spiel mit mir, dem Sterblichen.
Sie zeigen mir, wie sie fühlen und denken,
und dass in dieser Nacht auf
meinem Feuer ein Zauber liegt.
Ich lebe diesen Zauber einige Minuten,
und bin mit meinem Leben, mit dieser
magischen Nacht und mit dem Rest der Welt
friedvoll vereint.

Ich glaube, dass …..

Wir glauben leichtfertig Informationen,
wenn sie in unser Bild von der Welt
und den Menschen passen.
Entsprechendes geschieht, wenn es nicht passt.
Dann glauben wir nicht.
 
Die Objektivität bleibt auf der Strecke.
So sind wir gestrickt.
Die Krone der Schöpfung.

Haiku: Im Garten

Meine Rosen blühn,
ihr Duft betört die Sinne.
Gleich wird es regnen.
 

Nach oben, nach oben!

Wer hoch hinaus möchte, also zum Gipfel strebt,
der sollte für ein zweites Leben sorgen.
Dann kann sich das erste auf den Weg nach oben
machen, während das zweite als Backup
an einem sicheren Ort verweilt.
 
Alle Wege zum Gipfel sind gefährlich,
und wer abstürzt, fällt tief.
 
Auf dem Gipfel ist man allein,
schutzlos,
ohne Spielräume,
in eisigem Klima.
Die Persönlichkeit des Gipfelstürmers
stirbt einen einsamen Tod,
und es bleibt ein Zombie.
Zurück gekehrt, wird das Backup diese Hülle
beseitigen und die Zukunft übernehmen.
 
(Zu kryptisch? Bitte sehr:
Zu Hause ein liebevoller Familienmensch,
und im Job als bösartige Wildsau
im Top-Management?)

Im Strom der Zeit

Ich liebe es,
das Licht des Tages,
wie es mir die Buntheit des Lebens
und die Farben der Welt
nahebringt und mir flüsternd mitteilt,
hier sei ich zu Hause.
 
Ich mag auch die Abenddämmerung,
wie sie das zweite Leben des Menschen,
jenes in der Dunkelheit ankündigt,
und zur Einstimmung
meine Welt geheimnisvoll
erscheinen lässt.
 
Und ich liebe die Nacht,
die uns das andere Leben lehrt,
da sie uns dazu zwingt,
uns selbst zu wahrzunehmen,
indem sie die Welt da draussen
mit ihrer Dunkelheit verbirgt.
 
Ich liebe auch die Morgendämmerung,
sie schenkt mir den Blick
auf meine zur Ruhe gekommene Welt,
und bereitet mich sanft
auf die Betriebsamkeit des Tages vor.
 

Ein Blick aus dem Fenster

Tja, ich blicke aus dem Fenster, und meine Nachbarn
blicken besorgt zurück. Das geschieht allerdings nicht
meinetwegen. Vielmehr bin ich in Ungnade gefalllen.
Mein Garten konveniert überhaupt nicht.
Er ist nicht, wie alle anderen Gärten ringsum, so
gestaltet, dass man ihn deutsch-gepflegt nennen dürfte.
Nein, er hat über 2/3 seiner Fläche seit zwei Jahren
keinen Rasenmäher zu spüren bekommen.
Was immer an Kraut wächst, ist willkommen.
Es wird nicht gedüngt, es wird kein Gift gespritzt,
es herrscht die Natur nach ihren Gesetzen.
 
Der Erfolg des gärtnerischen Dolce farniente:
Nein, es hat sich noch keine Rotte Wildschweine gezeigt.
Kein Grosswild, kein Niederwild, nicht mal
ein verlauster Igel zeigt sich in meiner Wildnis,
wohl aber sind die Insekten zurückgekehrt.
Es ist wieder Leben eingekehrt, dort draussen,
und nun warten wir, die Familie,
auf die Vögel, und auf Blumen.
 
Und wir, mit unserer kleinen Insel in der Wüste
aus Stein, Asphalt und Sportplatzrasen
sind stolz auf das Erreichte, und wir warten gespannt
darauf, was der Natur als nächstes einfällt,
um das angebotene Biotop sinnvoll zu nutzen.

Immer wieder das Ego!

Ist es nicht so, dass wir dazu neigen, Dingen und Ereignisse
nach unseren eigenen Vorstellungen zu bewerten?
Wir bestimmen dabei, was wir als belanglos oder als
wichtig erachten, nicht wahr?
Nein, das ist nicht zu kritisieren. So zu handeln ist
ohne Zweifel in jeder Beziehung gerechtfertigt.
 
Nicht hinnehmbar ist allerdings, wenn Werturteile
anderer nicht wahrgenommen, oder unbedacht negiert werden.
Andere Menschen haben in der Regel ein eigenes Wertesystem,
das ihren Bedürfnissen und Erfahrungen entspricht,
und mit dem unseren nicht vergleichbar sein muss.
Ein Dissens sollte keine Konflikte hervorrufen, sondern
nur Vergleich und Toleranz.
 
Es kann geschehen, dass uns etwas trivial erscheint,
und einem anderen dieses „Etwas“ wichtig ist.
Uns ist es gleichgültig, aber den anderen macht es
glücklich.
 
Dies nicht zu erkennen, oder zu ignorieren ist ein
schlimmer Fehler, und mit Ablehnung zu reagieren
ist unmenschlich.
Man denke daran, dass man mit positiven Handlungen
Kinder sehr glücklich machen , und mit
negativem Handeln eine Kinderseele zerstören kann.
 
Denke nicht nur über Deine eigene Befindlichkeit nach,
sondern auch darüber, was Dein Tun in anderen
Menschen auslösen kann.
Auch die Rücksicht ist Menschenpflicht.

Endspiel Fussball – DFB-Pokal

Soeben hat dieser Kick begonnen.
Ich weiss nicht, in welcher Stadt gespielt wird.
Das ist mir auch gleichgültig.
 
Weniger gleichgültig ist mir das zelebrierte
Ritual. Es hat mich in fataler Weise an die Rituale
zu den Reichsparteitagen des Hitler-Regimes
auf dem Nürnberger Märzfeld erinnert.
Allerdings fehlte das Hakenkreuz völlig.
An seiner Stelle hatte man einen gelben Topf
auf die Fahnen gemalt.
 
Nun sitze ich hier und frage mich,
welches kranke Hirn diese Zeremonie
geboren hat.
Anscheinend haben die DFB-Oberen jede
Scham verloren und feiern sich unverfroren selbst
auf Faschisten-Art.
Und vornedran steht ein einfältig grinsender
Bundespräsident und hat den Schuss
nicht gehört.
Der alte Risch bedankt sich artig für diese
Vorstellung, und schaltet seinen TV aus.
 
Vor mir steht eine Buddel guten Rioja’s,
und ich lasse mir das Vergnügen daran nicht nehmen.
Dies schon garnicht von alten Männern,
die immer noch im Vorgestern zu leben scheinen.
 
SNAFU, wie der Ami sagt.
Situation normal; all fucked up!
Hauptsache, die Fahnen wehen!
 

Alléz, les rouges!

Nun schau Dir diesen  Schönling an!
Wenige Zentimeter gross, seine Potenz
eindrucksvoll demonstrierend,
erwartet er  n i c h t   seine Gefährtin,
sondern einen Gegner!
Ein leuchtendes Exemplar
der Gattung „Kampffische“.

Haiku: Laura

Geliebtes Wesen,
schlummernd bist Du königlich!
Im Haus herrscht Stille.

Am Meer

Dunkel und schwer fliessend
suchen die Wellen ein Ufer,
um an Land zu gleiten
und im Sand zu ruhen.
 
Das Licht der Abendsonne
zaubert die Erinnerungen des Tages
als glühende Mahnung in die See,
bis die Dunkelheit alle Feuer löscht.
 
Menschen erstarren
in solch magischen Momenten.
Aber das Meer verführt,
und täuscht die Sinne.
 
Auch dieser Nacht folgt ein Tag.
Die See bietet ein friedvolles Bild,
lädt ein, sie zu besuchen,
und des Menschen Unrat zu geniessen.

Kotzübel


Wie anderswo bereits erzählt, fliessen jährlich 33 Milliarden oiros
deutschen Steuergelds in die Kasse der EU.
Das ist Geld, welches wir dringend für Infrastruktur
und Armutsbekämpfung benötigen.
 
Faschistische Regierungen wie Polen und Ungarn
kassieren daraus 8,6 bzw. 3,1 Milliarden.
Offenbar findet man das ganz in Ordnung.
Ich nicht.
 
Nun droht in GB die Brexitpartei zu dominieren.
Die Briten gehen zur Wahl und schicken uns
EU-Gegner in das EU-Parlament.
Man schluckt Gift und erwartet ein angenehmes
Leben.
Offenbar stört das niemand.
Mich schon.