Dolce far niente – süsses Nichtstun

„Lassen wir den Dingen ihren Lauf.“
 
Welch wundervolle Phrase!
Da  läuft ein Prozess, wir durchschauen ihn nicht,
manches kommt uns komisch vor,
aber wir greifen nicht ein.
 
Dumme Sache. Es kann richtig sein, oder leichtfertig
bis falsch. Aber es ist immer bequem, stimmt’s?
 
Wollten wir richtig handeln, so begänne eine Aktion mit
einer Analyse, um Risiken und Nutzen des Prozesses zu ermitteln,
zu bewerten, und dann Entscheidungen zu treffen.
Und schon stehen wir wieder vor der Frage nach dem Nutzen
für den Aufwand, der für richtiges Handeln erforderlich wäre.
 
Keine Sorge, wir Normalos sind anders gepolt.
Wir entscheiden intuitiv.
Und geht etwas voll in die Hosen, dann war’s Pech,
und eine Erklärung findet sich immer.
 
Nur: Professionell ist das nicht. Es ist Glücksspiel,
und Treffer sind nicht unser Verdienst,
sondern die des Zufalls.
Immerhin: So mancher wird nach „Erfolgen“
belohnt und gilt fortan als Koryphäe.
 
Jetzt darfst Du lachen.

2 Antworten auf “Dolce far niente – süsses Nichtstun”

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