Denken lenken – sehr nützlich

Ein Medizinstudent, kurz vor dem 1. Statsexamen,
erscheint im Büro, offensichtlich übelgelaunt,
schmeisst sich auf einen Besucherstuhl. Grummelt „So eine Sch….“.
Ich frage: „Was ist los, Schorsch?“ Er: „Muss die Küche streichen.“
Ich: „Hast Du doch gerade fertig!“ Er: „Die Dose Ravioli!“
Ich: “Mit Tomatensosse?“ Schorsch: Schweigt.
Ich kombiniere: Dose ungeöffnet erhitzt! Explodiert wie eine Landmine.
Ravioli an der Küchendecke, und auch sonst überall, mit roter Sosse!
Ich: „Schorsch, is was?“ Aber Georg ist schon wieder in seiner Küche.
Oder bei seiner Examensarbeit über die Degeneration von Kniegelenken.
Ich wusste: Dieser Tag ist gelaufen, bevor er richtig anfing.

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