Eine Reise endete …..

Sie sind zurückgekehrt an den Ort, wo ihre Reise begann.
Sie, die Komplementären. Sie sind, was  
übrig blieb. Sie sitzen in der Lounge und warten.
Man weiss nicht, worauf sie warten.
Vielleicht warten sie auf Charon, den Fährmann,
entrichten ihren Obolus lassen sich
über den Fluss Styx in eine  Oberwelt bringen?
 
Für die Lebenden bleiben sie unsichtbar.
Da ist schliesslich Kerberos, der 3-köpfige Höllenhund.
Er stellt sicher, dass kein Toter die Unterwelt
verlässt, und dass kein Lebender sie betritt.
 
Aber wir können sie spüren, diese Wesen.
Wenn Dich Kälteschauer peinigen,
wenn Dich der Mut verlässt,
wenn Du unversehens weinst,
dann bist Du ihnen zu nahe gekommen.
 
Mensch, merke:
Im Leben magst Du Dich als Primus fühlen.
Geniesse Dein trügerisches Selbstbild!
Alles in Deiner Welt ist endlich.
Im Totenreich wirst Du die Ewigkeit begreifen.
Und dort bist Du ein Nichts, nur noch ein Schatten.

9 Antworten auf “Eine Reise endete …..”

      1. Das ist Unsinn. Der Text ist eher eine Anlehnung an Dante. Oder anders:
        Könnte ich malen, so würde ich – Pieter Breughel gleich – Weltbilder malen, einschliesslich der dunklen Seiten.
        Wenn dazu das Talent fehlt, kann immerhn versuchen, über das Thema zu erzählen.
        Mit mir hat das nichts zu tun.

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      2. Das nehme ich dir nicht ganz so ab…spiegelt doch sogar bereits die Auswahl wie natürlich auch Inhalt und Ausdruck auch immer Stimmungen wider.

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      3. Da mag was dran sein. Falls ja, dann ist meine Finsternis nicht so ausgeprägt, dass man sie pathologisch nennen müsste. Sie wäre gut verdrängt.
        Im übrigen glaube ich daran, dass jeder Mensch eine finstere Ecke besitzt.

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      4. Bei letzterem stimme ich zu….muss jetzt dringend Hunde und Katzenfilme zum Einschlafen schauen…😉🐕🐈🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🦄🛌🌘

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