Friedhofskriminalität

Vorbemerkung:
 
Zur Pflege eines Grabs  braucht man oft eine Hacke.
(Für technisch Unbegabte: Siehe Bild oben)
Mit diesem Gerät prügelt man so lange
das Grab, bis die Erde mürbe ist und
die Disteln entfernt werden können.
Die Hacke deponiert man hinter dem Grabstein.
und erspart sich so den Transport.
Das ist nicht unprobematisch.
Ein Friedhofsbesucher:
 
Dinge, die ich besonders liebe,
verführen mich zu bösem Tun.
Man weiss, Gelegenheit macht Diebe
sie lassen mich nun mal nicht ruhn.

Ganz vorne an stehn Friedhofshacken!
Wieso? Ich weiß es selber nicht.
Es ist das Werkzeug mit drei Zacken.
Auf solche bin ich sehr erpicht.

Wenn Vormittage Regen bringen
und meine Stimmung ist nicht gut,
dann geben mir von allen Dingen
die Friedhofshacken frohen Mut.

Es müssen an die siebzig sein,
die blank geputzt den Keller schmücken.
Sind mein geheimer Sonnenschein
bereiten unentwegt Entzücken!

Es sind die Stiele, die erfreuen,
mal kurz, mal bunt und auch mal lang.
Begeistert putze ich die Neuen,
zwei Stück. Der jüngste Friedhofsfang!

2 Antworten auf “Friedhofskriminalität”

  1. Grabräuber? Dann man es ordentlich!
    Die Gartensaison hat begonnen. Ich brauche Blumenzwiebeln odergar etwas Blühendes für den Vorgarten.
    Greif`dir also einen deiner kleinen Sonnenscheine und ….Bin ich jetzt der Anstiftung und später Hehlerei schuldig?
    Egal.

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