Bitte nicht stören!

Stein, Wasser und eine üppige Flora
perfekt zusammengefügt –
ein Bild archaischer Schönheit
mit einem Hauch von märchenhaftem Zauber.
 
Für den Menschen findet sich hier kein Platz.

6 Antworten auf “Bitte nicht stören!”

      1. Wenn ich mir ein Bild von Claude Monet, die japanische Brücke von Giverny anschaue, so sehe ich nicht nur das Grüne, sondern das Gesamte. Das ist, was beeindruckt. Die Brücke ist nicht mehr als Menschenwerk zu betrachten, sondern als integrierter Bestandteil eines Kunstwerks, das scheinbar zufällig entstand – der Mensch hat schon daran mitgewirkt (Fels im Hintergrund, Brückenansatz rechts), aber es stört die Harmonie nicht, sondern hebt sie an. Ein buntes Kanu aus GFK würde alles zunichte machen. Um das Bild dafür tauglich zu machen, müsste die Brücke neu gebaut, also modernisiert werden. Dann entstünde etwas anderes, das aber auch „schön“ sein könnte. Halt modern, nicht archaisch. So sehe ich das.

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      2. Ich wollte in einem alten Holzboot drunter durchrudern, in einem Sommerkleid wie aus einem impressionistischen Gemälde. Ich glaub, das geht. Aber ich geb dir trotzdem recht, dass Menschen eine immense Befähigung haben, Harmonie und ein gutes Ganzes durch ihre bloße Anwesenheit zu ruinieren.

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      3. In der Kunst ist man immer auf Glatteis! Beim Brückenbildm habe ich nicht den Menschen schlechtreden wollen, sondern es ging mir um die reine Ästhetik. Unde schon gilt Satz 1 wegen der Individuellen Beurteilung.
        Ich teile Deine Meinung zur romantischen Bildergänzung. Passt. Warum? Dann hätten wir ein ganz anderes Bild, eine neue Komposition.

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