In memoriam, Pallas Athene

Der Steinkauz,

Begleiter der Athene


Weise denken, sprechen und handeln zu können
ist eine wunderbare Gabe.
Sie ist das Ergebnis eines Prozesses:
Ein Mensch wird intelligent geboren.
Setzt er seine Fähigkeiten situationsbedingt mit Vernunft ein,
so darf man Klugheit unterstellen.
Weise ist, wer den nächsten Schritt bewältigt.
Man verzichtet auf die mikroskopische Sichtweise
und geht auf Distanz, um das Sichtfeld zu erweitern.
Die letzte Komponente ist der reiche Erfahrungsschatz
eines Intelligenten aus einem fast zu Ende gelebten Leben.
Und siehe da! Hier haben wir den verhassten Besserwisser!
Erst wenn er gelernt hat, sich nicht einzumischen, bis er gefragt wird, ist der Mensch wirklich weise.

3 Antworten auf “In memoriam, Pallas Athene”

  1. Es freut, das du wieder hier bist Roland! Der Text spricht für sich, und er passt so wunderbar zu einem persönlichem Erlebnis, auch der Ambivalenz, bei Cyber-Kommunikation. Gruß vom Arkis.

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    1. :))) Ein Wiedereinstieg war nicht geplant. 270 Beiträge hatte ich vernichtet. Dann kam der Moment – ich sass so still vor mich hin – dass ich mir 3 Becher Kaffee in den Kopf schüttete und eine Idee zum Schreiben dabei herauskam. Wohin damit, und was dann? Es dämmerte mir ganz allmählich, dass ich nun für das Bloggen vorkonfektioniert war. Um einem Verlustgefühl zu entgehen, habe ich schnell das WP-System wieder hergerichtet, und Wusch! war ich im Flow ….. bis mich die neue Benutzeroberfläche von WP ins Schleudern brachte. Das Ding ist wie die EU. Gut gedacht und schlecht gemacht. Steckt voller Programmierfehler und ist noch immer nicht intuitiv verwendbar. Try and error half mir über die erste Zeit hinweg – bis zum Vollcrash. Ich hatte keinen Zugriff auf mein Zeug und das Produktionsmittel. Varsha von WP und ich haben das System attackiert bis zur Kapitulation, und gewonnen. Dennoch ist das WP immer noch eine Black box für mich, und das mag ich überhaupt nicht.

      Gut. Ich habe mein Konzept ein wenig geändert, bleibe aber eher deftig. Wenn man mir eine Erbsensuppe bietet, verzichte ich auf die weisse Tomaten-Consommé dankend. Der Beitrag zu „Weisheit“ hat Überlänge. Soll eine Ausnahme bleiben.
      Grüße!
      Roland

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  2. Dank für deine Zeilen zurück. Kann es nachvollziehen. Hatte mir Gedanken gemacht, und eher so zwischenmenschliche Ambivalenzen erlebt, und von daher auch erstmal die Kommentarfunktion gesperrt. Werde mich selbst etwas rarer machen, was dies betrifft und eher mal mei Gosch halte (wie wir Schwaben sagen) Ich benutze das alte Dashboard und das ist ok. Gut so, Roland, in der Kürze liegt die Würze.
    Lieben Gruß :))

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