Metapher: Tip für Goldgräber

In Deinem Leben dreht sich alles um Dich. Also beachte, dass Du die LeichtigkeitDeines Seins stets an den RändernDeines Lebens finden wirst,wo eine zentrifugale Kraft sie hingetriebenund deponiert hat. Suchst Du allerdings nach dem SinnDeines Lebens, so konzentriere Dichmit allen Deinen Sinnen auf Deine Mitte,wo der schwerwiegede Teil Deiner Existenzwie ein Fels in der Brandungin …

Aphorismus: Ich bin

Wer sich in das Leben anderer Menschenzu sehr vertieft, und sei es nur aus Liebe,der beschädigt seine eigene Identitätund droht in seinem Leben zu scheitern.

Gedanken

Ich muss mal schnell einen Gedanken los werden.Es ist so, dass ich keine Gedanken habe,die ich los werden möchte.Das ist es, was ich sagen will. Nein. Nicht alle Gedanken sind gleich wichtig.Dennoch bewahrt man Gedachtes,solange im Gedankenhaus noch Plätze frei sind.Es kann der Tag kommen,der seinen Kurs steigen lässt.Es ist wie beim Pilaw kochen.Plötzlich sind …

Wieder so ein Tag …..

Soll ich mich outen, oder soll ich nicht?Seit 30 Minuten dümple ich auf einem See voller Müdigkeit und warte auf eine Brise Wind. Ich warte anscheinend vergeblich. Kein Wind von vorne, keiner von achtern. Alle Segel sind gesetzt, und mein Spinacker hängt am Mast wie ein Putzlappen nach der Arbeit. Ok, ich kann diese Metapher …

Ein Leben in Glückseligkeit? Langeweile pur!

Ich schaue in die Weltund sehe, was mich berührt.Ich sollte weinen,kann das aber nicht.Mein Vorrat an Tränen scheint aufgebraucht.Ich leide mit, auf Distanz. Ich schaue erneut in die Welt.Und ich sehe, was meiner Seele gut tut.Ich sehe Schönheit in vielen Formen,und plötzlich sind da Tränen,und ich bin mit meiner Welt im Reinen.Es herrscht tiefer Frieden. …

Immer wieder

Es sind nicht die Dinge,die sich ändern.Flinke Finger verändernForm und Farbe.Ordnen Sachen neu.Ein Spiel ohne mich.

Vier Elemente

Unaufhaltsam ist er,dieser Fluss.Ich bin ganz bei ihm.Ein Ast schwimmt vorbei,ein Bild prägt sich ein.Vielleicht ein kostbarer Moment. Wind spielt mit meinem Haar.Er kommt und geht.Es gibt kein Verweilen.Ich kann kein Bild gewinnen.Ich aber geniesse seinen Duft,eine Erinnerung für dunkle Tage. Flammen, flüchtige Geisternarren mich auf kecke Weise.Man kann sie nicht greifen,aber sie können mich …

An den ungeliebten Gast

Diese Tage sind Tage der Stille.Menschen meiden Menschen.Die Orte der Begegnung haben ihren Zauber verloren.Aber der Sternehimmel zeigt uns ungehindert seine Pracht. Diese Tage sind auch Tage der Ruhe.Nicht der Mensch ruht.Nein, es ist seine Welt, das Da draussen.Es zeigt sich in Trauer und Einsamkeit. Und diese Tage sind Tage der Betriebsamkeit.Das Da drinnen fordert …